Portrait Dr. Sebastian Lins
Praxis Dr. Sebastian Lins

FAQ

Häufige Fragen

Wer eine Untersuchung per MRT in Betracht zieht, hat natürlich Fragen. Die häufigsten habe ich in diesem FAQ-Bereich zusammen­getragen, sodass Sie sich vorab informieren können. 

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Ratschläge und Informationen handelt. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, können Sie mich gerne telefonisch unter 089. 380 359 46per Mail, oder über das Kontakformular erreichen.

Belastet eine MRT-Untersuchung meine Gesundheit?
Wer darf nicht in den Magnetresonanztomographen?
Was muss ich vor der Untersuchung beachten?
Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?
Ich habe Platzangst. Muss ich komplett in die Röhre?
Belastet eine MRT-Untersuchung meine Gesundheit?

Nein. Denn bei einer Magnetresonanztomographie kommen weder Röntgen- noch ionisierende Strahlen zum Einsatz. Die Untersuchung erfolgt völlig schmerzfrei und schonend mittels Magnetfeldern und Radiowellen. Daher sind auch sich wiederholende MRT-Untersuchungen möglich. Es kann zu einer minimalen Erwärmung im Gewebe kommen. Die erlaubten Grenzwerte werden selbstverständlich eingehalten.

Wer darf nicht in den Magnetresonanztomographen?

Wenn Sie Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Neurostimulator oder Cochlea-Implantate tragen, können Sie nicht im MRT untersucht werden bzw. benötigen eine spezielle Freigabe des untersuchenden Arztes. Man muss stets individuell abwägen, ob eine MRT-Untersuchung möglich ist, wenn bei Ihnen eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen wurde, die Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle operativ ersetzt wurden oder sich Metallsplitter in einer Augenhöhle oder in Ihrem Gesichtsbereich befinden. Informieren Sie uns in diesen Fällen bitte schon bei der Anmeldung.

Unproblematisch sind dagegen MRT-Untersuchungen, wenn Sie beispielsweise künstliche Knie- oder Hüftgelenke tragen. Auch Zahnfüllungen und Brücken sind kein Problem.

Vorsichtshalber führe ich keine MRT-Untersuchungen während der Schwangerschaft durch.

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Tragen Sie bequeme Kleidung. Jegliche Art von Metall beeinträchtigt die Qualität der Bilder. Tragen Sie daher bei der Untersuchung keinerlei Kleidung und Unterwäsche, die Metallteile (z.B. Haken, Ösen, Knöpfe, Reißverschlüsse) beinhalten. Legen Sie diese Kleidungsstücke ebenso wie Schmuck, Piercings, Haarspangen oder Gürtel vor der Untersuchung in der Umkleidekabine ab.

Ihre Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen.

Sie können vor und nach der MRT-Untersuchung normal essen und trinken. Nur bei speziellen MRT-Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein.

Kommen Sie etwa 20 Minuten vor der Untersuchung in unsere Praxis.

Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Ist eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittelinjektion geplant, benötigen wir häufig Ihren so genannten Kreatinin-/GFR-Wert. Diesen Laborwert bestimmt Ihr behandelnder Haus- oder Facharzt für Sie. Der Wert sollte nicht älter als vier Wochen sein.

Wenn Sie bereits MRT-Bilder haben, so bringen Sie diese bitte zum Vergleich zu Ihrer Untersuchung mit. So lassen sich Veränderungen feststellen und Ihr Krankheitsverlauf besser beurteilen.

Falls vorhanden, sollten Sie Ihren Allergiepass und Unterlagen zu Implantaten mitbringen.

Ich habe Platzangst. Muss ich komplett in die Röhre?

Wenn Sie unter Platzangst leiden, scheuen Sie sich nicht, dieses Problem sogleich anzusprechen. In meiner Praxis steht ein Magnetresonanztomograph der neuesten Generation mit einem offenen Tunnel mit 70 Zentimeter Röhrendurchmesser für Sie bereit. Der Magnettunnel ist hell, gut belüftet und bietet viel mehr Platz und Komfort als übliche Geräte. Bei vielen Untersuchungen liegen Sie mit dem Kopf sogar außerhalb der Röhre. Eine Kamera sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Sie bekommen eine Klingel in die Hand und stehen jederzeit über eine Sprechanlage mit meinen Assistenten in Verbindung. Um die lauten Geräusche des MRT zu übertönen, können Sie gerne einen Kopfhörer erhalten und Musik hören. Sie dürfen auch gerne eine Begleitperson mitbringen, die sich während der Untersuchung zu Ihnen stellt.

Kann ich ein Beruhigungsmittel bekommen?
Ist ein Kontrastmittel zur Untersuchung notwendig?
Hat das Kontrastmittel Nebenwirkungen?
Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?
Wie läuft die Untersuchung im MRT ab?
Kann ich ein Beruhigungsmittel bekommen?

Bei Bedarf können Sie vor der Untersuchung ein angstlösendes und beruhigendes Medikament erhalten. Dazu ist es aber notwendig, dass Sie sich etwa 30 Minuten vor dem Untersuchungstermin in meiner Praxis einfinden. Wichtig ist auch, dass Sie eine Begleitperson mitbringen. Bitte teilen Sie uns schon bei der Terminvergabe mit, dass Sie ein Beruhigungsmittel wünschen.

Ist ein Kontrastmittel zur Untersuchung notwendig?

Viele Untersuchungen im MRT werden ohne Kontrastmittel durchgeführt. Für Untersuchungen des Bauchraums, des Gehirns sowie der Blutgefäße ist zur detailgenauen Abklärung der Fragestellungen oftmals die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich. Auch bei MRT-Untersuchungen von Gelenken und Wirbelsäule kann ein Kontrastmittel erforderlich sein.

Kontrastmittel hilft gerade bei Entzündungs- oder Tumorfragestellungen diese besser aufzuspüren und zu charakterisieren. Über einen dünnen, flexiblen Plastikschlauch wird das Kontrastmittel in die Armvene injiziert und verteilt sich über die Blutbahn im Körper.

Hat das Kontrastmittel Nebenwirkungen?

Oftmals ist für die Untersuchung im MRT ein Kontrastmittel erforderlich um bestimmte krankhafte Veränderungen besser sichtbar machen zu können. Häufig ist nur so eine Diagnose möglich. Über eine Vene verabreichte MRT Kontrastmittel enthalten in der Regel Gadolinium. Dieses Schwermetall ist für sich genommen ähnlich giftig wie Blei oder Quecksilber. Gebunden an eine ungiftige Trägersubstanz im Kontrastmittel kann es sich im Blut jedoch nicht so leicht lösen.

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel gibt es bereits seit rund 30 Jahren. Über Jahrzehnte nahm man an, dass die Substanz innerhalb weniger Stunden nach der Injektion unverändert über die Nieren ausgeschieden wird. Inzwischen ist jedoch nachgewiesen, dass sich Gadolinium in sehr geringen Mengen in inneren Organen, Haut, Gehirn und Knochen ablagern kann.

Insbesondere bei Patienten mit schweren Nierenerkrankungen werden Kontrastmittel nur nach sorgfältiger Abwägung eingesetzt.

Muss ein Kontrastmittel gespritzt werden, kann es in seltenen Fällen zu einem Wärmegefühl nach der Injektion kommen. Möglich sind auch Kribbeln, Hautreizungen und vorübergehendes Unwohlsein oder andere Symptome einer Kontrastmittelunverträglichkeit beziehungsweise Allergie. Die Symptome klingen normalerweise schnell und von selbst wieder ab. Wer zu Allergien neigt, sollte mich im Vorgespräch darauf hinweisen. Bemerken Sie während oder nach der Untersuchung ungewöhnliche Symptome, zögern Sie nicht mich darauf anzusprechen.

Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?

Die Dauer der MRT-Untersuchung ist abhängig von Untersuchungsregion und Fragestellung. Gelenkuntersuchungen dauern etwa 15 bis 20 Minuten, Untersuchungen des Bauchraumes bis zu 40 Minuten. Ein Ganzkörper-MRT dauert etwa eine Stunde oder länger.

Wie läuft die Untersuchung im MRT ab?

Im Vorbereitungsraum legt Ihnen mein Team die signalempfangende Spule um die zu untersuchende Körperregion. Auf dem MRT-Tisch liegend fahren wir Sie in den „Tunnel“, also in die Mitte des zylindrischen Magneten. Der Tunnel des MRT hat einen Durchmesser von 70 Zentimetern und ist an beiden Enden offen. Bei vielen Untersuchungen liegt der Kopf außerhalb der Röhre.
Die die Untersuchung durchführende Assistentin oder der Assistent befindet sich außerhalb des MRT-Raumes. Sie hat aber Sprech- und Sichtkontakt zu Ihnen. Selbstverständlich können Sie Ohrstöpsel oder Kopfhörer (mit Musik) erhalten, um die lauten Geräusche während der Untersuchung zu dezimieren.

Zudem erhalten Sie eine Klingel, um sich jederzeit bemerkbar machen zu können. Damit die Bilder nicht unscharf werden, dürfen Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen. Versuchen Sie, sich zu entspannen.

Bei manchen Untersuchungen muss ein Kontrastmittel gespritzt werden.

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