Dr. Sebastian Lins - Besprechung mit Patient
Dr. Sebastian Lins - Radiologe in München

Schlaganfall Vorsorge MRT

Schwerpunktleistung Kopf MRT

Schlaganfall Vorsorge MRT

Deutschlandweit treten jährlich schätzungsweise 120.000 bis 350.000 Schlaganfälle auf. In der Todesursachenstatistik liegt der Schlaganfall mit 11,4 % auf Platz 3. Vor ihm stehen nur der Herzinfarkt und Krebserkrankungen. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko an einem Schlaganfall zu erleiden signifikant. Während unter den 25- bis 34-jährigen circa 4 von 100.000 Einwohnern betroffen sind, sind es bei den über 84-jährigen ungefähr 2.000 von 100.000 Einwohnern. Neben dem Alter gibt es viele zusätzliche Risikofaktoren, die das Auftreten eines Schlaganfalls begünstigen. Bei Vorhandensein mehrerer Risikofaktoren empfiehlt sich eine regelmäßige Vorsorge. Mittels MRT – auch unter Kernspintomographie bekannt – ist eine umfangreiche Früherkennung möglich. So lassen sich über das MRT beispielsweise Aneurysma erkennen. Im Zuge dieser Früherkennung sind entsprechende Maßnahmen zur Vorsorge individuell anpassbar und umsetzbar.

MRT für die Schlaganfall-Vorsorge

Mithilfe der Kernspintomographie lassen sich sämtliche Halsgefäße, die das Gehirn versorgen, Gehirnarterien und die Hirnstrukturen selbst darstellen. Die Darstellung erfolgt ohne Strahlenbelastung, sodass der Patient keinem besonderen Risiko ausgesetzt ist. Das bildgebende Verfahren erlaubt eine genaue Beurteilung der einzelnen Strukturen. Engstellen, auch als Stenosen bezeichnet, Gefäßunregelmäßigkeiten, ein Aneurysma und Anzeichen die auf eine verminderte Durchblutung des Gehirns schließen lassen, werden innerhalb der Früherkennung mittels MRT zügig erkannt. Dadurch lassen sich rechtzeitig Maßnahmen für die Vorsorge treffen.

Risikopatienten – wer sollte die Früherkennung wahrnehmen?

Prinzipiell sind diverse Faktoren bekannt, die das Risiko an einem Schlaganfall zu erleiden deutlich erhöhen. Treffen mehrere Kriterien gleichzeitig zu, steigt das Risiko entsprechend an. Zu den relevanten Risikopatienten zählen:

+ Menschen mit Übergewicht
+ Raucher
+ Personen, die an Diabetes mellitus leiden
+ Patienten mit erhöhtem Blutdruck
+ Menschen mit erhöhten Blutfettwerten

Abschließend kann eine erbliche Vorbelastung bestehen, die das Risiko ebenfalls signifikant erhöht.

Dr. Lins zeigt das MRT und eine Kopfspule
Aufnahme MRT Schädel - PRaxis Dr. Sebastian Lins

Schlaganfall Vorsorge mittels MRT

Für die Kernspintomographie ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Während der Untersuchung werden die einzelnen Hals- und Hirngefäße bildlich dargestellt. Eine Strahlenbelastung gibt es währenddessen nicht. Die Untersuchung umfasst eine Dauer von circa 20 Minuten. Da es sich hierbei um eine ergänzende Untersuchung zur Vorsorge handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht. Sollten jedoch bestimmte Voraussetzungen vorliegen, wie ein deutlich erhöhtes Risiko, ist eine Übernahme der Gebühren nicht grundsätzlich auszuschließen. Private Krankenversicherungen übernehmen dagegen oftmals den vollen Kostensatz. Im Sinne der individuellen Gesundheitsvorsorge und Früherkennung ist ein MRT für die Schlaganfall-Vorsorge auch bei nicht vorhandener Kostenübernahme stets angeraten. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie individuell und stehen für eine persönliche Terminvereinbarung jederzeit zur Verfügung.

Zur Terminvereinbarung können Sie werktags zwischen 7.30 und 18.00 bei meiner Hotline unter 089 380 359 46 anrufen oder meine Online Terminierung nutzen. 

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