Aus gegebenem Anlass möchte ich auf meinen heute im deutschen Ärzteblatt erschienen Beitrag

Phlebothrombose beider Fußsohlen nach AstraZeneca-Impfung

 

hinweisen.

 

„Ein 63-jähriger, durch die Pandemie bedingt im Home-Office arbeitender, ansonsten gesunder Patient stellte sich nach hausärztlicher Konsultation mit starken Schmerzen und Krämpfen der linksseitigen Fußsohle zum Ausschluss eines symptomatischen Fersensporns vor. In der Bildgebung mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) zeigte sich jedoch eine über 10 cm lange Kontrastmittel aussparende Phlebothrombose des Arcus venosus plantaris. Anamnestisch ergab sich kein Hinweis auf bisherige Thrombosen. Es wurde allerdings berichtet, dass die Schmerzen linksseitig sechs Tage und rechtsseitig geringer ausgeprägt drei Tage nach der ersten Impfung mit AstraZeneca begannen. Im ergänzend durchgeführten MRT rechts fand sich eine weitere 4 cm lange Teilthrombosierung. Der hinzugeschaltete Angiologe leitete nach bestätigender D-Dimer-Bestimmung (1,3) mit normwertiger Thrombozytenzahl und einer Ultraschall-Doppleruntersuchung eine rasch ansprechende Antikoagulation mit Eliquis (D-Dimer: 0,6 nach zwei Wochen) ein. Der Patient ist aktuell beschwerdefrei. Auch wenn der Zusammenhang mit der Impfung nicht zu beweisen ist, zeigt dieser Fall, dass neben der seltenen Sinusvenenthrombose nach Coronaimpfung auch an Thrombosen anderer, gegebenenfalls ungewöhnlicher, Lokalisation als Ursache von Schmerzen zu denken ist.“

Sollten Sie ungewöhnliche Beschwerden nach der Impfung verspüren können Sie diese gerne durch eine MRT abklären. Insbesondere ein Schädel-MRT bei Kopfschmerzen hilft eine Sinusvenenthrombose auszuschließen.

Gerne können Sie hier Ihr-MRT.de vereinbaren 🙂